Du möchtest lernen, tiefer, freier und entspannter zu atmen?
Gönn dir eine Stunde Atemvergnügen!

Es ist schon interessant. Wenn wir uns mit unserem Atem beschäftigen, nennen wir das „Atemtraining“ oder „Atemarbeit“.
Aber bewusstes Atmen ist keine Arbeit. Es macht Spaß. Es entspannt. Es zeigt uns völlig neue Wege und Möglichkeiten auf. Und darum ist es auch sehr spannend.
Und es ist lustvoll. Macht Lust auf uns selbst. Unseren Körper, unser Leben, unsere Gefühle.
Deshalb nenne ich es Atemvergnügen : )

Frei, unbeschwert, spielerisch…..wir alle wussten irgendwann, dass der Atem ein stetiges Fließen ist……

Was der Atem alles kann

Je mehr ich über den Atem erfahren darf, desto faszinierter bin ich.
Denn der Atem sagt so viel über einen Menschen aus. Auch, wenn ich jemanden gar nicht kenne – die Art und Weise, wie der Atem ein- und ausströmt, verrät mir schon viel über seine/ihre Persönlichkeit.
Perfektionistische Menschen zB atmen meist lieber ein als aus. Sie ziehen sich den Atem in den Schulterbereich, in der Hoffnung, die Kontrolle zu bewahren.
Menschen, die gerne leiden, atmen eher zurückhaltend. Sie wollen niemandem zur Last fallen und atmen sozusagen „heimlich“.
Wer sich sein Atemmuster bewusst macht, ist in der Lage, es zu verändern. Meiner Erfahrung nach ändert sich dadurch auch die Einstellung zum Leben.
Eine Perfektionistin, die tiefe Zwerchfellatmung erlernt und anwendet, wird mehr innere Gelassenheit entwickeln.
DerZurückhaltende, der lernt, lustvoll und kräftig zu atmen, dehnt sein Energiefeld aus und beginnt, sich bemerkbar zu machen.

Es gibt viele Türen

Das schöne am Atem ist seine unglaubliche Vielseitigkeit. Er findet auf der Körperebene statt, fließt in unsere Lungen und von dort über das Blut in unsere Zellen. Er folgt aber auch unserer Aufmerksamkeit. Und auf dieser Ebene löst sich der Atem vom rein physischen Vorgang des Atmens und bringt uns in Verbindung mit unserer inneren Welt, dem Reich unserer Phantasie.

Je nachdem, welcher Zugang leichter fällt, können wir dem Atem also mehr auf der Körperebene oder mehr in unserer Vorstellungskraft begegnen. Und weil es für jede Ebene eine Unzahl an Übungen gibt, ist mit Sicherheit für jeden etwas dabei. In einer Atemsitzung geht es nicht darum, irgendetwas „richtig“ zu machen. Es geht darum, neue Möglichkeiten und Methoden zu erforschen und anzuwenden.

Das Wichtigste Element einer Atemstunde: Entspannung.

Wenn der oberflächliche Geist sinkt und so die Ebene der Wahrnehmung tiefer wird, ist vieles möglich. Das gilt sowohl für aktives Zwerchfelltraining (Hecheln oder Schnauben) als auch für ruhige, imaginative Übungen.

Wenn ich mit dir atme, lasse ich mich dabei immer sehr von meiner Intuition leiten. Das funktioniert gut, denn wer sich mit der feinstofflichen Ebene des Atems verbindet, verbindet sich automatisch mit seiner inneren Weisheit.
In Wahrheit wissen wir alle sehr viel über unseren Atem, wir haben es nur oft vergessen.
Mein Atemtraining soll dich dabei unterstützen, dich an deine eigene innere Weisheit zu erinnern und wieder gut in Kontakt mit ihr zu kommen.
Auf sanfte Weise wird so auch die innere Atemmuskulatur angesprochen und gestärkt.



Gesangsunterricht, Stimmtraining