Die Magie des Staunens

Dieser dreistündige Workshop wird sie nicht nur ins Staunen versetzen, sondern Ihnen dabei helfen, tiefer zu atmen, freier zu sprechen und anderen Menschen gelassener zu begegnen

Wann haben Sie zuletzt gestaunt? So absichtslos wie ein kleines Kind, das zum ersten Mal einen Weihnachtsbaum sieht? Oder ein Flugzeug?

Es ist tatsächlich erstaunlich, was alles geschieht, wenn wir staunen.

Auf körperlicher Ebene entspannen sich die Kiefergelenke, der Unterkiefer sinkt nach unten. Dadurch entspannt sich auch der weiche Gaumen und mit ihm unser Zwerchfell. Die Zwerchfellbewegung lädt den Atem augenblicklich ein, tiefer zu fließen. Und zwar den Einatem. Ja, wenn wir staunen, atmen wir ganz automatisch ein. Wir öffnen uns im wahrsten Sinne des Wortes für etwas Neues, wollen dieses Neue in uns aufnehmen.

Auf mentaler Ebene sind wir im Zustand des Staunens leer und aufnahmebereit. Wir tragen kein vorgefertigtes Konzept in uns, das wir der neuen Situation überstülpen wollen – wir lassen die neue Situation erst einmal auf uns einwirken. Wir lassen Neues auf uns zukommen und stehen diesem Neuen aufgeschlossen und furchtlos gegenüber. Freudig.

Als Gesangslehrerin sage ich meinen Schülern gerne, sie sollen „freudig überrascht“ einatmen, also diesen Zustand des Staunens immer wieder erzeugen, um den Atem zu entspannen. Das funktioniert, Staunen kann trainiert werden. Freudig erstauntes Einatmen aktiviert das Zwerchfell, lockert den Kieferbereich, vertieft den Atem, erzeugt Gelassenheit. Die Folge: Die Stimme klingt selbstbewusster und voller – die Angst vor hohen Tönen verschwindet.

Stellen Sie sich vor, was geschieht, wenn wir im zwischenmenschlichen Bereich in diesen Zustand des Staunens kommen. Wenn wir zum Beispiel mit Kollegen zusammentreffen oder ein Kundengespräch führen.
Wir werden vorurteilsfrei und aufgeschlossen auf den anderen zugehen. Erst einmal abwarten und dann reagieren. Interesse zeigen und dadurch aufnahmebereit sein. Wir werden uns nicht einschüchtern lassen, sondern bestenfalls ein Gefühl von „Aha, so ist das also“ erleben. Der Zustand des Staunens lässt auch unsere Augen leuchten, wir sind nicht mehr so fokussiert, überlegen nicht mehr angestrengt, sondern blicken dem anderen Menschen erwartungsvoll entgegen. Das erzeugt eine entsprechende Gegenreaktion und die Begegnung wird produktiv und wertschätzend verlaufen.

Staunen lässt sich üben

Alles, was im Zustand des Staunens passiert, lässt sich ganz bewusst trainieren.
Dieser Workshop des Staunens baut daher auf vielen spannenden und wirkungsvollen Übungen auf, erklärt Zusammenhänge zwischen Kiefer, Zwerchfell, Atem und Gedanken und wird die Teilnehmer garantiert um einige neue alltagstaugliche Tools  für Berufs- und Privatleben bereichern.